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Trinationale S-Bahn mit Durchmesserlinie

Das Bahnsystem heute

Das aktuelle Bahnsystem in der Region Basel verfügt über gute Verbindungen im Fern- und Güterverkehr. Für die S-Bahn bleibt hingegen

wenig Kapazität auf den Gleisen übrig. Ein Grund dafür ist der Engpass am Bahnhof Basel SBB. Hier treffen fünf Bahnlinien aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz aufeinander. Alle S-Bahnen wenden hier, wenn sie nicht bereits am Badischen Bahnhof enden. Dadurch entstehen aufwendige Wendemanöver und lange Wartezeiten. Zu Stosszeiten können der Bahnhof SBB sowie Tram und Bus die Personenströme nicht mehr bewältigen. Heute fährt die S-Bahn zudem an wichtigen Wohn- und Arbeitsplatzgebieten vorbei.

 

Die S-Bahn der Zukunft

Das Kernelement für eine leistungsfähige S-Bahn der Zukunft ist die Durchmesserlinie. Die neue unterirdische Verbindung führt vom Bahnhof Basel SBB zum Badischen Bahnhof. Zudem werden die Zulaufstrecken nach Basel ausgebaut, etwa jene aus dem Fricktal, aus dem Wiesental oder aus dem Elsass. Dadurch können alle sieben S-Bahnlinien über die heutigen Endpunkte hinaus neue Destinationen verbinden – direkt und ohne Umsteigen. Statt der bisherigen 30- oder 60-Minuten-Takte werden häufigere Abfahrten möglich: In den inneren Agglomerationsgürteln gilt ein 15-Minuten-Takt und im Zentrum fährt alle fünf bis zehn Minuten eine S-Bahn.

Die S-Bahn mit Durchmesserlinie hat viele Vorteile

  • Die trinationale S-Bahn ermöglicht häufige, schnelle und direkte Verbindungen. Die Bevölkerung profitiert von dichten Takten und direkten Linien ohne Umsteigen.

  • Gute Erreichbarkeit ist zentral für eine prosperierende Wirtschaft. Eine leistungsfähige S-Bahn ist für ein effizientes Verkehrssystem im urbanen Raum und den dahin orientierten Tälern unverzichtbar.

  • Die umweltfreundliche S-Bahn leistet überdies einen wichtigen Beitrag zu den Verlagerungs- und Klimazielen des Bundes.

  • Sie belebt Ortskerne und fördert eine geordnete Siedlungsentwicklung nach innen.

  • Gleichzeitig kann ein leistungsfähiges S-Bahn-System das überlastete innerstädtische Tramnetz entlasten.

  • Vom Bahnausbau profitiert schliesslich auch der nationale und internationale Fern- und Güterverkehr, für den der Knoten Basel von zentraler, überregionaler Bedeutung ist. Denn durch den Bau der neuen S-Bahn-Strecken werden auf den bestehenden Linien Kapazitäten frei.


S-Bahn heute

Zukünftiges Angebot mit Durchmesserlinie

S-Bahn-Netz heute
Schienenverkehr
Entwicklung des S-Bahnnetzes bis 2050

Wie funktionierts?

Über das Projekt im Detail erfahren Sie auf der Seite «Durchmesserlinie Basel»

Technische Machbarkeit

Die technische Machbarkeit des Herzstücks wurde abgeklärt. Zu allen wesentlichen Bauvorhaben, insbesondere zur Unterquerung des Rheins, zu neuen Bahnhöfen unter der Altstadt und zu einem neuen Tiefbahnhof unter einem bestehenden Bahnhof wurden in anderen Städten bereits erfolgreiche Projekte realisiert.

Finanzierung

In der Schweiz finanziert der Bund mit dem Bahninfrastrukturfonds (BIF) Bahninfrastrukturen – einschliesslich Publikumsanlagen wie Bahnhöfe – zu 100 Prozent. Der BIF speist sich unter anderem durch allgemeine Bundesmittel, die Mehrwert- und Mineralölsteuer, die Schwerverkehrsabgabe, Kantonsbeiträge sowie die Reduktion des Fahrkostenabzugs. Über die konkreten Projekte entscheidet jeweils das Bundesparlament in einem Rhythmus von vier bis acht Jahren.

Vorteile der trinationalen S-Bahn 

Wirtschaft

Wirtschaftsstandort

Agglomerationseffekte

Verkehrsknoten Basel

Gesellschaft

Lebensqualität 

Sicherheit

Leben im Dreiland

Raum und Umwelt

Klimafreundliche Mobilität

Siedlungsentwicklung

Landschaftsschutz

Um mehr zu erfahren, drücken Sie auf eines der Symbole. 

Hier geht es zu unserem
Faktencheck 

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